Paris Air Show 2025: Rückblick auf Tag 1, 2 und 3

Drei Tage nach Beginn der Paris Air Show 2025 zeichnet sich die Lage stündlich ab: Airbus dominiert. Von Frachtflugzeugen und Großraumflugzeugen bis hin zu Regionaljets und Neukundengewinnen – der europäische Hersteller hat die Auftragsbücher abgeräumt.
Tag 1: Ein mutiger Start für Airbus
Der erste Tag der PAS 2025 gab den Ton für die Veranstaltung an. Airbus konnte mit zahlreichen Bestellungen für seine gesamte Produktpalette überzeugen:
Auftrag Nr. 1: AviLease bestellt A350F-Frachter und Flugzeuge der A320neo-Familie
AviLease hat einen Großauftrag erteilt, der zehn A350F-Frachter und 30 Flugzeuge der A320neo-Familie umfasst. Der Auftrag bietet Optionen für eine deutliche Ausweitung und unterstreicht Saudi-Arabiens wachsende Investitionen in die Luftfahrt.
Auftrag Nr. 2: Riyadh Air bestätigt Bestellung von 25 A350-1000-Flugzeugen
Die neue saudische Fluggesellschaft festigte ihre Großraumflotte mit einer umfangreichen Bestellung des Airbus A350-1000. Mit dem in der Vereinbarung verankerten Wachstumspotenzial verfolgt Riyadh Air ehrgeizige Ziele im Einklang mit der Vision 2030 des Königreichs.
Auftrag Nr. 3: ANA Holdings schließt Auftrag über 27 Flugzeuge vom Typ A321neo und A321XLR ab
Dazu gehörten Flugzeuge sowohl für All Nippon Airways als auch für deren Billigfliegerarm Peach Aviation, wodurch die Schmalrumpfflotte von ANA durch Optionen mit größerer Reichweite verstärkt wurde.
Bestellung Nr. 4: LOT Polish Airlines erteilt erste Airbus-Bestellung über 40 A220
Ein bedeutender Erfolg für Airbus, da LOT seine langjährige Partnerschaft mit Boeing beendet. Der Vertrag umfasst A220-100 und A220-300 und unterstützt die regionale Wachstumsstrategie von LOT.
Tag 2: Ein stetiger Fluss an Aufträgen und Verpflichtungen
Am zweiten Tag verlangsamte sich das Tempo etwas, aber Airbus behielt mit weiteren wichtigen Aufträgen weiterhin die Oberhand:
Frankreich und Spanien erneuern Airbus A400M-Verpflichtung
Obwohl es sich nicht um ein kommerzielles Geschäft handelt, sichert diese erneuerte Absichtserklärung von Frankreich und Spanien weitere Lieferungen und Entwicklungen für das Militärtransportprogramm A400M.
VietJet bestellt 100 A321neo-Flugzeuge
Mit einem der bislang größten Einzelaufträge bekräftigte VietJet seine Airbus-Treue und unterzeichnete einen neuen Vertrag über 100 A321neo-Maschinen mit Optionen auf 50 weitere. Die Fluggesellschaft setzt ihre rasante Expansion in Asien mit einer reinen Airbus-Flotte fort.
Tag 3: Airbus weiterhin im Vorteil, Embraer holt auf
Tag 3 begann mit mehr Schwung bei Airbus und Embraer machte mit wichtigen Frachter- und Regionaljet-Bestellungen einen Schritt nach vorne:
Auftrag Nr. 1: MNG Airlines bestellt zwei A350F-Frachter
Die türkische Fluggesellschaft MNG Airlines hat eine Absichtserklärung über zwei A350-Frachter unterzeichnet. Der Vertrag erweitert die globale Frachtreichweite der Fluggesellschaft in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Nordamerika.
Bestellung Nr. 2: EGYPTAIR bestellt sechs weitere A350-900
Mit der Erhöhung der Gesamtzahl der bestellten A350-Flugzeuge auf 16 bekräftigte EGYPTAIR seine Strategie zur Modernisierung seiner Flotte für mehr Effizienz und Passagierkomfort.
Auftrag Nr. 3: Embraer erweitert Verträge mit Regional One und SkyWest
Regional One verdoppelte seine Bestellung von E190 P2F-Umbauten (Passagier-zu-Frachter) auf vier Flugzeuge.
SkyWest Airlines bestätigte eine Neubestellung von 60 E175 und festigte damit seine Position als weltweit größter E-Jet-Betreiber.
Auftrag Nr. 4: Bridges Air Cargo wird Erstkunde für Embraer E190F
Ein wichtiger Meilenstein für Embraer: Das E190F-Programm beginnt seinen Betrieb offiziell bei Bridges Air Cargo, nur wenige Wochen nach der Zertifizierung.
Auftrag Nr. 5: STARLUX bestellt 10 weitere A350-1000
Die taiwanesische Fluggesellschaft STARLUX Airlines kündigte die Anschaffung von zehn weiteren A350-1000 an. Damit setzt die Fluggesellschaft ihr strategisches Wachstum fort und baut eine der modernsten Großraumflotten Asiens auf.


